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Schlagwerkzeuge


Allgemeine Informationen
Rennsteig Schlagwerkzeuge erfüllen in Form und Ausführung DIN-Normen. Aus Chrom-Vanadium-Lufthärtestahl werden Meißel, Körner, Durchtreiber und Splintentreiber geschmiedet. Alle Schlagwerkzeuge werden durchgängig vergütet, garantieren somit hohe Standzeit und gute Elastizität (Belastbarkeit). Durch Schlagkopfvergütung nach DIN werden Aussplitterungen und Wulstbildung nahezu vermieden. Kegel und Zylinderschäfte
werden poliert. Das Meißelblatt der Handmeißel wird wahlweise poliert oder in der preisgünstigeren Ausführung lackiert angeboten. Der Schaft aller Schlagwerkzeuge ist lackiert.

Arbeitssicherheit beim Umgang mit Handschlagwerkzeugen
Durch die hohe Verletzungsgefahr beim unsachgemäßen Arbeiten mit Handschlagwerkzeugen sollten nachfolgend genannte Mindestanforderungen der Arbeitssicherheit unbedingt eingehalten werden.

  • Grundsätzliches Tragen einer Schutzbrille
  • Richtige Auswahl des Schlagwerkzeuges sowie der erforderlichen Hammergröße entsprechend dem Einsatzfall
  • Vermeidung von Bearbeitungen gehärteter Materialien über 40 HRC wegen Verletzungsgefahr durch Absplitterung
  • Vermeidung von Öl- oder Fettverunreinigungen am Schlagkopf
  • Gratbildung am Schlagkopf regelmäßig sauber verschleifen
  • Vor Arbeitsbeginn unbedingte Sichtkontrolle des Arbeitsmittels, stark abgenutzte Arbeitsenden unbedingt nachschleifen
  • Keinen zweckentfremdeten Einsatz von Schlagwerkzeugen vornehmen.

Nachbehandlungsvorschrift für Handschlagwerkzeuge
RENNSTEIG Handschlagwerkzeuge sind durchgängig vergütet. Eine Nachbehandlung des Arbeitsendes kann problemlos vorgenommen werden, wobei man nach dem Grad des Verschleißes am Arbeitsende unterscheidet in

  • Nachschleifen
    bei geringer Abnutzung der Schneide
    - kurze Schleifintervalle
    - Vermeidung von zu hoher Schleifwärme und somit Vermeidung von Härteminderung und Schleifrissen
    - Unbedingte Wasserkühlung beim Nachschleifen
  • Nachschmieden
    bei starker Abnutzung unter Beachtung nachfolgender Richtlinien:
    Schmieden:  Erwärmung des Schmiedebereiches (Blatt + 30mm) auf Schmiedetemperatur 950° bis 1050°C
    Härten: entsprechend dem Einsatzmaterial Erwärmung auf Härtetemperatur (790° bis 880° C) und sofort Abschrecken in Abschrecköl
    Anlassen: Erwärmung, Anlaßtemperatur ca. 280° C

    Nach erfolgter Wärmebehandlung wird die Schneide nachgeschliffen.

Das Nachschmieden und die anschließende Wärmebehandlung zu stark abgenutzter Arbeitsenden sollten von einem autorisierten Fachmann vorgenommen werden.