Einsteckwerkzeuge
Das Rennsteig-Einsteckwerkzeuge-Sortiment ist verwendbar für Elektro- und Drucklufthämmer aller bedeutenden Hammerhersteller. Einsteckwerkzeuge
werden eingesetzt für Auf- und Abbrucharbeiten, Reinigungsarbeiten sowie zu allgemeinen Meißelarbeiten im Baugewerbe, der Industrie und im Heimwerkerbereich. Die richtige Auswahl von Meißelart, Länge und Hammertyp, ermöglichen die optimale Übertragung der Energie des Hammers über das
Einsteckwerkzeug auf das zu bearbeitende Material, bei geringstem Kraftaufwand des Anwenders.
RENNSTEIG-Werkzeuge erfüllen einen hohen Qualitätsstandard. Durch den Einsatz hochwertiger Materialien sowie durch die Anwendung modernster Fertigungs- und Wärmebehandlungstechnologien werden Einsteckwerkzeuge mit besten Gebrauchswerteigenschaften hergestellt. Eine Nachbearbeitung wie z.B. Nachschleifen oder Nachschmieden ist problemlos möglich.
Einsteckwerkzeuge unterliegen einer hohen Beanspruchung. Um Standzeit und Lebensdauer wesentlich zu verbessern, sollten nachfolgende Anwendungskriterien unbedingt beachtet werden:
- regelmäßiges Einfetten der Meißelaufnahme
- Vermeidung von Bruchgefahr durch zu großes Spiel zwischen Einsteckwerkzeug und Hammerbuchse
- Auswahl der richtigen Position zur Arbeitsebene, Vermeidung von Überhitzung an Meißelaufnahme und Arbeitsende (evtl. Gefügeveränderung)
- kurze Schlagintervalle und schrittweise Bearbeitung des Materials
- regelmäßiges Nachschleifen des abgenutzten Arbeitsendes
Beim Arbeiten mit Einsteckwerkzeugen sind im Hinblick auf Arbeitssicherheit und Vermeidung von Verletzungen folgende Mindestanforderungen einzuhalten:
- Tragen einer Schutzbrille (Vermeidung von Augenverletzungen durch Materialabsplitterung)
- kurze Arbeitsintervalle (Vermeidung von Überbelastung der Handgelenke)
- Arbeiten mit vorschriftsmäßigem Arbeitsende (Vermeidung von Rückstößen, Überlastung der Gelenke und Bruchgefahr der Werkzeuge)
Beim Arbeiten mit Einsteckwerkzeugen ist ein natürlicher Verschleiß am Arbeitsende unvermeidbar. Von großer Bedeutung ist die Nachbehandlung der
Werkzeuge, wobei man nach dem Grad des Verschleißes am Arbeitsende unterscheidet in
- Nachschleifen
bei geringer Abnutzung der Schneide
- kurze Schleifintervalle
- Vermeidung von zu hoher Schleifwärme und somit Vermeidung von Härteminderung und Schleifrissen
- Unbedingte Wasserkühlung beim Nachschleifen - Nachschmieden
bei starker Abnutzung unter Beachtung nachfolgender Richtlinien:
Schmieden
Erwärmung des Schmiedebereiches (Blatt + 30mm)
auf Schmiedetemperatur 950° bis 1050°C
Härten
entsprechend dem Einsatzmaterial Erwärmung auf Härtetemperatur (790° bis 880° C)
und sofort Abschrecken in Abschrecköl
Anlassen
Erwärmung
Anlaßtemperatur ca. 280° C
Nach erfolgter Wärmebehandlung wird die Schneide nachgeschliffen.
Das Nachschmieden und die anschließende Wärmebehandlung zu stark abgenutzter Arbeitsenden sollten von einem autorisierten Fachmann vorgenommen werden.


